Druckluftbedarf beim Sandstrahlen
Einer der größten Kostenfaktoren beim abrasiven Strahlen ist der Bedarf an Druckluft. Mitunter entscheidet er auch welches Strahlverfahren überhaupt genutzt werden kann, das Druckstrahl- oder Injektorstrahlverfahren. Beide Arten unterscheidenden sich stark vom Druckluftbedarf, aber auch von deren Leistung. Druckluft ist ein wesentlicher Kostenfaktor beim abrasiven Strahlen und die Auswahl des Verfahrens sollte gut abgewogen werden.
Wichtig zu wissen ist, dass die benötigte Menge an Druckluft von der Strahldüse und dem verwendeten Durchmesser ausgeht und nicht wie häufig angenommen von der Größe des Strahlkessels. Somit erhöht sich auch der Druckluftbedarf entsprechend bei einem Kessel mit mehreren Abgängen, also mehreren Düsen.
Das Injektorstrahlverfahren benötigt weniger Druckluft, dafür müssen allerdings auch Abstriche bei der Leistung gemacht werden. Jedoch ist für manche Strahlarbeiten die geringere Leistung auch ausreichend oder sogar beabsichtig, zum Beispiel bei dünnen Werkstücken, die sich leicht verformen können oder bei geringer Verschmutzung.
Das klassische Druckluftverfahren, dem wohl bekanntesten Strahlverfahren, benötigt deutlich mehr Druckluft, ist dafür aber auch entsprechend leistungsfähiger was den Abtrag an der Oberfläche angeht. Bei starken Verschmutzungen, Bearbeitung von großen Flächen oder dem Faktor Zeit sollte auf das Druckstrahlverfahren zurückgegriffen werden.
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