Die Wahl des richtigen Strahlmittel-Dosierventils
Ein Dosierventil ist das Herzstück eines jeden Strahlkessels und regelt die jeweilige Strahlmittelmenge im Luftstrom. Für ein effizientes Strahlen zählt nicht der Satz „Viel hilft viel“, vielmehr kommt es auf die richtige Dosierung zwischen Strahlmittel und Luft an. Zu wenig Strahlmittel bringt nicht die optimale Leistung und eine geringere Flächenleistung. Zu viel Strahlmittel hingegen blockiert den Strahlmittelfluss und reduziert die Geschwindigkeit des Luftstroms, zudem verschwendet es unnötig Strahlmittel. Es muss daher immer auf die richtige Dosierung für das jeweilige Strahlmittel geachtet werden. Erkennbar ist diese an einer leichten Verfärbung am Düsenausgang, ähnlich einer Kerzenflamme.
Clemco hat in seinem Produktportfolio verschiedene Strahlmittel-Dosierventile, die jeweils unterschiedlichen Zwecken dienen. Hier eine Auflistung der wichtigsten:
FSV Dosierventil: Einfache Handhabung über einen Regulierschieber. Es ist besonders robust und daher optimal bei Außeneinsätzen wie z.B. Baustellen.
Quantum K (QK) Dosierventil: Im Gegensatz zum FSV Ventil verfügt dieses Dosierventil über ein Stellrad, mit dem besonders fein dosiert werden kann. Es eignet sich durch seinen Aufbau auch besonders für aggressives und feines Strahlmittel.
PT Dosierventil: Dieses pneumatisch betriebene Ventil verfügt über ein Stellrad zur exakten Dosierung des Strahlmittels. Die Ansteuerung erfolgt über Druckluft mittels Handhebel, wodurch das Ventil zuverlässig geöffnet wird.
Die pneumatische Steuerung des PT-Ventils bietet entscheidende Vorteile im Strahlprozess. Sie verhindert effektiv das Nachrieseln von Strahlmittel aus dem Kessel in den Strahlschlauch. So werden unerwünschte Strahlmittelansammlungen vermieden – ein besonders wichtiger Faktor bei automatisierten Strahlprozessen, bei denen von Beginn an ein gleichmäßiger und konstanter Strahlmittelfluss gewünscht ist.
Ein weiterer Pluspunkt: Über die Fernbedienung mit Doppelfunktions-Handhebel kann das PT-Ventil nicht nur geöffnet, sondern auch aktiv geschlossen werden. Nach dem Strahlvorgang lässt sich das Werkstück gezielt mit reiner Druckluft abblasen oder der gesamte Strahlschlauch vollständig freiblasen.
Das Freiblasen des Strahlschlauchs ist insbesondere dann von großer Bedeutung, wenn der Strahlkessel unterhalb der zu bearbeitenden Oberfläche positioniert ist – beispielsweise bei Arbeiten an Schornsteinen. Auf diese Weise wird verhindert, dass Strahlmittel beim Loslassen des Handhebels zurückfällt und den Strahlschlauch am Kessel verstopft.
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